Sevilla, die uralte Hauptstadt Andalusiens, birgt in sich Schichten römischer, maurischer und spanischer Geschichte, die sich auf Schritt und Tritt miteinander verweben. Die Stadt gilt als Geburtsort des Flamenco und beheimatet eine der größten gotischen Kathedralen der Welt – in deren Turm Kolumbus selbst seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Besuchen Sie sie im Frühling, wenn duftende Orangenbäume und ausgelassene Karnevalstreiben Sie verstehen lassen, warum so viele Sevilla für die bezauberndste Stadt Andalusiens halten.
Ein königlicher Palast aus dem 10. Jahrhundert und eines der schönsten Beispiele der Mudéjar-Architektur der Welt. Er ist eine aktive königliche Residenz und steht auf der UNESCO-Welterbeliste. Bekannt ist er für seine prächtigen Gärten, reich verzierten Säle und Brunnen.
Die größte gotische Kathedrale der Welt und die drittgrößte christliche Kirche überhaupt, erbaut im 15. Jahrhundert an der Stelle einer ehemaligen Moschee. Der Glockenturm Giralda, ein ehemaliges Minarett mit einer Höhe von 104 Metern, bietet einen spektakulären Blick auf die Stadt. In der Kathedrale befindet sich das Grabmal von Christoph Kolumbus.
Ein majestätischer halbkreisförmiger Platz, der 1928 für die Iberoamerikanische Ausstellung erbaut wurde und Renaissance- und maurischen Stil vereint. Er ist mit Keramikfliesen geschmückt, die alle spanischen Provinzen darstellen, und von einem Kanal umgeben, auf dem man mit einem Boot fahren kann. Er gehört zu den meistfotografierten Sehenswürdigkeiten Sevillas.